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New Work Kommunikation 2.0: Die Balance zwischen digitaler und persönlicher Kommunikation

Richtige Kommunikationskanal Diagramm

Seit einigen Jahren hat sich die Art, wie wir arbeiten, stark verändert. Statt jeden Tag ins Büro zu gehen, haben viele von uns jetzt die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten oder flexibel zwischen Büro und Zuhause zu wechseln. Diese neuen Arbeitsmodelle, oft unter dem Begriff New Work zusammengefasst, legen großen Wert auf Flexibilität, Selbstständigkeit und das Ziel, eine Arbeit zu finden, die wirklich erfüllt und auf die persönlichen Bedürfnisse der Mitarbeiter eingeht. Ein wichtiger Punkt in diesem neuen Arbeitsmodell ist die Kommunikation. Hier stehen wir vor der Herausforderung, die richtige Balance zwischen digitaler und persönlicher Kommunikation zu finden. Es geht darum, effizient zu bleiben, ohne dabei den persönlichen Kontakt und die menschliche Verbundenheit zu verlieren. 

Digitale und persönlicher Kommunikationsbarrieren überwinden 

Digitale Kommunikation ermöglicht es uns, unabhängig von Zeit und Ort zu arbeiten. Tools wie E-Mail, Instant Messaging und Videokonferenzen haben die Art und Weise, wie wir Informationen austauschen, revolutioniert. Doch diese Effizienz kommt mit eigenen Herausforderungen. Die Flut an Informationen kann überwältigend sein und Stress auslösen. Zudem kann die Abwesenheit von nonverbalen Signalen zu Missverständnissen führen. 

Persönliche Kommunikation, auf der anderen Seite, fördert Vertrauen und Zusammenhalt durch direkten Austausch und nonverbale Signale. Doch in einer Welt, die zunehmend auf Remote Work setzt, sind persönliche Treffen nicht immer praktikabel. Sie erfordern Zeit und Ressourcen, die besonders in geografisch-verteilten Teams schwer zu koordinieren sind. 

Um die Effektivität der Kommunikation in der modernen, digitalen Arbeitswelt weiter zu verbessern, lohnt es sich, ein bewährtes Kommunikationsmodell zu betrachten, das Sender-Empfänger Modell hilft, den Prozess zu verstehen und zu optimieren. 

Das Sender-Empfänger-Modell in der New Work Ära 

  1. Sender: In einer digital geprägten Arbeitswelt ist der Sender oft mit der Herausforderung konfrontiert, seine Botschaft so klar und eindeutig wie möglich zu formulieren, um Missverständnisse zu vermeiden. Digitale Tools bieten zwar die Möglichkeit, schnell und effizient zu kommunizieren, erfordern jedoch eine präzise Sprache, da nonverbale Hinweise fehlen. 
  1. Nachricht: Die Formulierung der Nachricht muss sowohl im digitalen als auch im persönlichen Kontext sorgfältig bedacht werden. Im digitalen Raum ist es wichtig, den richtigen Ton zu treffen, um die Intention korrekt zu übermitteln. Bei persönlichen Interaktionen können zusätzliche nonverbale Signale wie Körpersprache und Mimik die Botschaft verstärken oder differenzieren. 
  1. Kanal: Die Wahl des richtigen Kommunikationskanals ist entscheidend. Digitale Kanäle eignen sich hervorragend für schnelle Updates oder Arbeitsanweisungen, während persönliche Gespräche für komplexe Diskussionen, Konfliktlösungen oder den Aufbau von Beziehungen bevorzugt werden sollten. 
  1. Empfänger: Der Empfänger muss in der Lage sein, die Nachricht korrekt zu dekodieren. In der digitalen Kommunikation kann dies durch regelmäßiges Feedback ermöglicht werden, um sicherzustellen, dass die Nachricht wie beabsichtigt verstanden wurde. In persönlichen Gesprächen ermöglicht die unmittelbare Rückmeldung eine sofortige Klärung von Unklarheiten. 
  1. Feedback: Feedback ist ein kritischer Bestandteil des Kommunikationsprozesses, der in beiden Formen der Kommunikation gefördert werden sollte. Digitales Feedback kann durch Tools ebenso erfolgen, benötigt nur erhöhten zeitlichen Aufwand, während persönliches Feedback oft direkter und nuancierter ist. 

7 Tipps erfolgreiche Kommunikationsbarrieren zu überwinden 

  1. Klare Kommunikationsrichtlinien: Definieren Sie, welche Informationen und Kommunikationsformen für bestimmte Zwecke geeignet sind. So kann beispielsweise entschieden werden, dass E-Mails für offizielle Ankündigungen verwendet werden, während Instant Messaging für schnelle Fragen ideal ist. 
  1. Effektiver Einsatz von Technologie: Wählen Sie Kommunikationstools, die den Bedürfnissen Ihres Teams entsprechen, und sorgen Sie für eine angemessene Schulung, um sicherzustellen, dass alle Mitarbeiter diese effektiv nutzen können. 
  1. Förderung persönlicher Interaktionen: Schaffen Sie Gelegenheiten für persönliche Treffen, sei es durch regelmäßige Bürotage, Team-Tage oder informelle Zusammenkünfte. Diese können die Teamdynamik stärken und die persönliche Kommunikation verbessern. 
  1. Aufbau einer offenen Kultur: Eine Kultur, in der Feedback geschätzt wird, kann dazu beitragen, Missverständnisse zu minimieren und die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu steigern. 
  1. Vermeidung von Informationsüberlastung: Priorisieren Sie die Kommunikation, um sicherzustellen, dass wichtige Nachrichten nicht in der Flut an Informationen untergehen. Nutzen Sie Zusammenfassungen oder Highlights, um die Kernpunkte hervorzuheben. Klare Grenzen definieren wie z.B. feste Zeiten, in denen nicht gearbeitet wird, oder Richtlinien für die Nutzung von Kommunikationstools außerhalb der Arbeitszeiten. 
  1. Anpassung an unterschiedliche Kommunikationsstile: Berücksichtigen Sie die individuellen Präferenzen und Stile der Teammitglieder. Einige bevorzugen direkte, kurze Nachrichten, während andere ausführlichere Erklärungen schätzen. 
  1. Förderung der digitalen Etikette: Legen Sie Grundregeln für die Kommunikation fest, um eine positive und respektvolle Atmosphäre zu schaffen, beispielsweise durch die Vermeidung von „Shouting“ (ausschließlich Großbuchstaben) bei Videokonferenzen immer seine Kamera anzuschalten und sich auf Stumm zu setzen, um Hintergrundgeräusche zu minimieren, wenn man nicht aktiv am Gespräch teilnimmt.  

Fazit 

Zusammenfassend ist die geschickte Balance zwischen digitaler und persönlicher Kommunikation nicht nur eine Herausforderung der modernen Arbeitswelt, sondern auch als Möglichkeit, die Arbeitsumgebungen menschlicher, produktiver und letztendlich auch zufriedenstellender zu gestalten. 

Unternehmen, die eine offene, feedbackorientierte Kultur fördern und Technologien gezielt einsetzen, schaffen eine Arbeitsumgebung, die sowohl die Produktivität als auch das soziale Miteinander stärkt. Die vorgestellten Tipps dienen als Wegweiser, um eine solche Balance zu schaffen.